Lissi Bayer ist eine Privatperson aus Oberstdorf im Allgäu und die Ehefrau des Nordischen Kombinierers Johannes Rydzek. Über ihren Beruf oder ihr Leben außerhalb von Oberstdorf ist öffentlich nichts bekannt. Sie tritt nicht in der Öffentlichkeit auf, hat keine verifizierten Social-Media-Profile und hat in 15 Jahren Beziehung mit einem mehrfachen Weltmeister kein Interview gegeben.
Als beide im September 2018 standesamtlich heirateten, wurden sie beim Empfang danach von Mitgliedern des Skiclub Oberstdorf und zwei Ponys begrüßt. Der Internationale Ski- und Snowboardverband FIS hielt das in seiner offiziellen Meldung fest. Es ist das Konkreteste, was bisher öffentlich über sie dokumentiert wurde.
Rydzek beendete seine Profikarriere am 15. März 2026 in Oslo und zog sich wenige Wochen danach beim privaten Skifahren einen Kreuzbandriss zu. Seitdem befindet er sich in der Reha.
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief: Lissi Bayer
| Herkunft | Oberstdorf, Allgäu |
| Bekannt als | Ehefrau von Johannes Rydzek |
| Zusammen seit | 2011 |
| Standesamtlich verheiratet | 5. September 2018 |
| Wohnort | Oberstdorf |
| Beruf | Nicht öffentlich bekannt |
| Kinder | Nicht öffentlich bekannt |
Schulzeit in Oberstdorf und die Hochzeit 2018
Rydzek und Bayer kennen sich seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Oberstdorf. Seit 2011 sind sie ein Paar, das bestätigte die FIS anlässlich der standesamtlichen Hochzeit im September 2018. Rydzek ist in Oberstdorf aufgewachsen, hat dort beim Skiclub angefangen und sein gesamtes Sportlerleben in der Stadt verbracht.
Am 5. September 2018 heirateten sie standesamtlich im Königlichen Jagdhaus Oberstdorf. Dabei waren nur Familie, enge Freunde und Trainingskollegen. Rydzek sagte danach gegenüber dem Sport-Informations-Dienst (SID):
„Wir hatten einen grandiosen Tag mit einer tollen standesamtlichen Trauung und sind beide überglücklich.“
Eine kirchliche Hochzeit war für Sommer 2019 geplant. Sie wurde verschoben. Ob sie nachgeholt wurde, ist nicht öffentlich bekannt.
Auf seiner offiziellen Website schreibt Rydzek, er genieße privat gerne die Zeit mit seiner Frau Lissi, seinen Freunden und seiner Familie. Mehr als diesen einen Satz hat er über sie nie öffentlich gesagt.
Sieben WM-Titel und zweimal Olympia-Gold
In den Jahren ihrer Beziehung gewann Rydzek sieben Weltmeistertitel in der Nordischen Kombination: zwei bei den WM 2015 in Falun, vier bei den WM 2017 in Lahti und einen weiteren beim Teamwettbewerb in Trondheim 2025. Dazu kommen zwei Olympische Goldmedaillen von den Spielen 2018 in Pyeongchang, einmal im Einzel von der Großschanze und einmal mit dem Team. Insgesamt stand er bei fünf Olympischen Spielen am Start, von Vancouver 2010 bis zu den Winterspielen 2026 in Norditalien. 2017 wählten Medien und Öffentlichkeit ihn zum Sportler des Jahres in Deutschland.
Neben dem Sport schloss Rydzek an der Hochschule Kempten ein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens mit dem Bachelor ab.
Den letzten seiner sieben WM-Titel holte er am 7. März 2025 in Trondheim mit dem deutschen Team in der Staffel. Das Quartett bestand aus Rydzek, Wendelin Thannheimer, Julian Schmid und Vinzenz Geiger, alle vier aus Oberstdorf. Rydzek stürzte während seines Abschnitts in der Loipe und lag kurz zurück. Die anderen drei holten den Rückstand auf, Deutschland gewann Gold vor Österreich. Mit diesem Titel schloss er zu den deutschen Rekordhaltern Eric Frenzel und Katharina Schmid auf.
Bei ZDF und ARD sagte er danach:
„Ich strahle über die Chance, mit dem Team aus Oberstdorf ganz oben stehen zu dürfen.“
März 2026: Karriereende und Kreuzbandriss
Am 12. März 2026 gab Rydzek sein Karriereende bekannt. Gegenüber der dpa sagte er:
„Es ist Zeit, Lebewohl zu sagen. Es fühlt sich der Moment richtig an, ich bin voll mit mir im Reinen.“
Am 15. März 2026 bestritt er sein letztes Rennen am Holmenkollen in Oslo, Platz acht, bester Deutscher des Tages. Seine Schwester Coletta, Langläuferin und Olympia-Bronzemedaillengewinnerin von den Winterspielen 2026 in Norditalien, winkte ihn beim letzten Sprung mit der deutschen Fahne ab. Rydzek beschrieb es danach bei der ARD als einen Moment, bei dem ihm die Gänsehaut runtergelaufen sei.
Anfang April 2026 teilte er auf Instagram mit, er habe sich beim privaten Skifahren im Riesenslalom das Kreuzband gerissen:
„Manchmal kommt es anders, als man denkt. Viele Pläne hatte ich nach meinem Karriereende, aber das Leben hatte wohl andere.“
Rydzek befindet sich seitdem im Aufbautraining nach der Operation. Über seine Frau gibt es dazu, wie in den Jahren zuvor, keine öffentlichen Informationen.

