Wer ist Anika Hector? Jonas Hectors Frau im Porträt

Jonas Hector wurde mit zwanzig Jahren zu einem Probetraining bei Bayern München eingeladen. Er lehnte ab. Sieben Jahre später boten Borussia Dortmund, Juventus und Liverpool an, ihn zu verpflichten. Er lehnte ab. Mit dreiunddreißig, fit und noch unter Vertrag, hörte er auf. Für all das hat er dieselbe Erklärung gegeben, in verschiedenen Formen, über viele Jahre.

Die Frau, um die es dabei geht, heißt Anika Hector. Wer sie als Person ist, was sie macht und woher sie kommt, ist öffentlich kaum dokumentiert.



Wer ist Anika Hector?

Anika Hector ist die Ehefrau von Jonas Hector, dem früheren Linksverteidiger, Nationalspieler und langjährigen Kapitän des 1. FC Köln. Das Paar ist seit Dezember 2018 verheiratet und hat einen gemeinsamen Sohn namens Anton.

Über ihre Herkunft, ihren Beruf oder ihr Alter ist öffentlich nichts bekannt. Sie hat keine verifizierten Social-Media-Auftritte und hat kein Interview gegeben. Zum ersten Mal sichtbar wurde sie im Sommer 2016, als sie Jonas Hector bei der Europameisterschaft in Frankreich begleitete. Andere Spielerfrauen dieser Generation bauten sich in jenen Jahren eigene Öffentlichkeiten auf. Sie nicht.


Hochzeit

Am 29. Dezember 2018 heirateten Jonas und Anika Hector standesamtlich in Köln, ohne Ankündigung und ohne Pressefotografen. Die Feier folgte sechs Monate später, am 19. Juni 2019, auf der Insel Nonnenau in Hessen. Der Kölner Express und die Bild-Zeitung berichteten darüber. Offizielle Fotos wurden nicht veröffentlicht.

Andere Spielerfrauen jener Zeit vermarkteten ihre Hochzeiten in Hochglanzmagazinen. Jonas Hectors Frau verließ das Standesamt, ohne dass jemand draußen wartete.


Das Jahr 2020

Im Frühjahr 2020 starb Jonas Hectors langjähriger Berater Rainer Derber an einem Herzinfarkt. Er wurde 48. Kurz darauf wurde sein älterer Bruder Lucas Hector leblos in seiner Wohnung aufgefunden, nach einer Radtour. Er war 31 Jahre alt.

Hector spielte in jener Saison trotzdem 29 Bundesligaspiele.

Im September 2020 informierte er Bundestrainer Joachim Löw persönlich über seinen Entschluss, nicht mehr für die Nationalmannschaft zur Verfügung zu stehen. DFB und 1. FC Köln gaben das im Oktober bekannt. Als Begründung nannten beide lediglich private Gründe.

Im Mai 2023, kurz vor seinem letzten Pflichtspiel für Köln, sprach Hector in einem Interview mit dem Magazin 11 Freunde zum ersten Mal offen darüber. Er sagte, er wolle nicht bestreiten, dass zwischen diesen Verlusten und dem Rücktritt aus der Nationalelf ein Zusammenhang bestehe. Über jene Monate sagte er:

„Ich wusste, dass ich das nicht allein hinbekomme.“


Sohn Anton

Nach dem Relegationsendspiel des 1. FC Köln im Juni 2021 wurde Jonas Hector Vater. Der Sohn heißt Anton. Wann er genau geboren wurde, ist öffentlich nicht bekannt.

Als Bundestrainer Hansi Flick ihn 2022 anfragte, ob er für die Weltmeisterschaft in Katar zurückkehren würde, lehnte Hector ab. Im selben 11-Freunde-Interview, das im Mai 2023 erschien, sagte er, die Vaterschaft habe „seinen Blick nochmal verändert.“


Abschied: 27. Mai 2023

An Jonas Hectors 33. Geburtstag empfing der 1. FC Köln den FC Bayern München. Köln verlor 1:2. Was danach auf dem Rasen passierte, interessierte die 50.000 Zuschauer mehr als das Spielergebnis.

Die Fans sangen gemeinsam „Tommi“ von AnnenMayKantereit. Dann nahm Hector das Mikrofon. Er bedankte sich beim Verein, bei den Fans, bei der Mannschaft. Er erwähnte seinen langjährigen Mitspieler Timo Horn: „Wenn Timo jetzt nicht mehr da ist, kann auch ich dann aufhören.“ Und er sagte:

„Ich freue mich, jetzt Zeit für meine Familie und meinen kleinen Sohn zu haben.“

Jonas Hector hielt seinen Sohn Anton auf dem Arm. Seine Frau stand neben ihm. Sie selbst hat kein Mikrofon genommen.


Was über sie bekannt ist

GesichertNicht öffentlich bekannt
Ehefrau von Jonas Hector seit 2018Geburtsdatum und Alter
Standesamtliche Trauung: 29. Dezember 2018, KölnBeruf oder Ausbildung
Hochzeitsfeier: 19. Juni 2019, Insel Nonnenau, HessenHerkunft
Gemeinsamer Sohn: Anton (geboren nach Juni 2021)Mädchenname
Erstes öffentliches Auftreten als Paar: EM 2016Wie das Paar sich kennengelernt hat

Zur Recherche: Mehrere Websites nennen 1992 als Geburtsjahr. Diese Angabe taucht ausschließlich in nicht-verifizierten Quellen auf und wurde von keinem deutschen Medium je bestätigt.


Jonas Hector heute

Seit Sommer 2023 ist Jonas Hector Teilhaber bei Flutlicht-Film, dem Kölner Produktionsunternehmen hinter FC-TV und der Doku-Reihe 24/7 FC. Er schneidet Beiträge selbst und arbeitet auf der technischen Seite des Unternehmens mit. Seit Oktober 2023 moderiert er wöchentlich den Podcast „Schlag und fertig“ gemeinsam mit Comedian Fabian Köster. Fußball spielt er noch, in der Bunten Liga Köln und bei den Alten Herren seines Heimatvereins SV Auersmacher im Saarland.

Warum er das alles gelassen hat, hat Jonas Hector in fast jedem Interview seiner letzten Karrierejahre erklärt. Den Namen seiner Frau hat er dabei nie ausgesprochen.

Daniela Seiler
Daniela Seilerhttps://apexmagazin.de/
Ich bin Daniela Seiler, Journalistin aus Holtland in Niedersachsen und Gründerin von Apex Magazin. Ich habe Journalismus studiert und danach vier Jahre in lokalen Verlagen gearbeitet, wo ich gelernt habe, dass Berichterstattung dann am stärksten ist, wenn man ihr nicht ausweicht, egal wie unbequem oder komplex das Thema ist. In dieser Zeit habe ich über ein breites Spektrum berichtet: Sportereignisse und Spielerporträts, nationale und internationale Nachrichten, gesellschaftliche Brennpunkte, Prominente und ihre Geschichten, Beziehungen und Hintergründe, Unterhaltung, Technologie, Gaming, Automobil, Wirtschaft und die Trendthemen, die Deutschland gerade wirklich beschäftigen. Kein Ressort war für mich jemals Pflichtprogramm. Ich habe mich für alle interessiert. Am 13. Mai 2026 habe ich Apex Magazin gegründet, weil ich ein Magazin aufbauen wollte, das keine künstlichen Grenzen zwischen Themen zieht und seinem Publikum gegenüber in jeder Zeile ehrlich bleibt. Hier schreibe ich selbst, jeden Tag, gemeinsam mit einem Team aus Redakteuren, Rechercheurinnen und Fachautoren, die denselben Anspruch teilen.

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