Tamo Tramitz (Jahrgang 2005) ist ein deutscher Schauspieler und der Sohn von Christian Tramitz. Sein Filmdebüt gab er 2016 in der Komödie „Von oben nach unten“. Am 2. Februar 2022 lief im Ersten die Folge „Der Erlkönig“ der Serie „Hubert ohne Staller“, in der er an der Seite seines Vaters spielt. Die Deutsche Synchronkartei verzeichnet für ihn drei Sprechrollen.
Eine der wenigen öffentlichen Aussagen zu seiner Arbeit stammt von seinem Vater. Gefragt nach der gemeinsamen Folge, sagte Christian Tramitz im Interview mit Hallo München, als Tamo 16 war: „Der war erstaunlich gut.“
Inhaltsverzeichnis
Steckbrief
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Name | Tamo Tramitz, vereinzelt auch „Tammo Tramitz“ geschrieben |
| Jahrgang | 2005, der genaue Geburtstag ist nicht öffentlich |
| Alter | 2026: 20 oder 21 Jahre |
| Beruf | Schauspieler, laut Synchronkartei auch Synchronsprecher |
| Vater | Christian Tramitz, geboren am 13. Juli 1955 in München |
| Filmdebüt | 2016, „Von oben nach unten“ |
| Letzte belegte Rolle vor der Kamera | „Hubert ohne Staller“, Folge „Der Erlkönig“, Erstausstrahlung am 2. Februar 2022 |
Wer ist Tamo Tramitz? Herkunft und Familie
Tamo stammt aus der zweiten Ehe von Christian Tramitz, wie die deutsche Wikipedia schreibt. Der Vater ist durch die „Bullyparade“ und „Der Schuh des Manitu“ bekannt und spielt seit 2011 den Polizisten Franz Hubert in „Hubert ohne Staller“.
Mütterlicherseits stammt Christian Tramitz aus der Schauspielerfamilie Hörbiger: Sein Großvater war Paul Hörbiger, seine Cousine ist die Schauspielerin Mavie Hörbiger. Er ist seit 2004 in zweiter Ehe verheiratet. Aus der ersten Ehe mit der Publizistin Christiane Tramitz stammen Zwillinge, mit seiner zweiten Frau hat er eine Tochter und Tamo.
Rollen und Filmografie
| Produktion | Art | Rolle |
|---|---|---|
| „Von oben nach unten“ (2016) | Spielfilm | Ben Weiler |
| „Hubert ohne Staller“, Folge „Der Erlkönig“ (2022) | ARD-Serie | Tom Burgmüller |
| „Les Misérables“ (BBC, 2018) | Synchronrolle | Petit-Gervais |
| „Violet Evergarden: Der Film“ (2020) | Synchronrolle | junger Gilbert |
| „Das Leben und ich“ (1993 bis 2000) | Synchronrolle | junger Shawn Hunter |
Die Jahre beziehen sich auf die Originalproduktionen. Wann die deutschen Fassungen entstanden, geht aus den Quellen nicht hervor.
Filmdebüt 2016: „Von oben nach unten“
Der Spielfilm entstand 2016 unter der Regie von Oliver Mielke, der laut Moviepilot viele Folgen von „Hubert und Staller“ gedreht und geschrieben hatte. Produziert wurde er von Entertainment Factory, die auch an „Hubert ohne Staller“ beteiligt ist.
Im Mittelpunkt steht der schrullige Bestsellerautor Paul Legert (Michael Brandner). Er vermutet, ein Konkurrent habe seinen verloren geglaubten Roman veröffentlicht, und muss den Hochstapler auf Ibiza finden. Die Verlagsassistentin Hanna Weiler (Claudia Hiersche) soll ihn dort zum Schreiben bringen.
Gedreht wurde laut Crew United vom 9. April bis 7. Juli 2016 an 28 Drehtagen auf Ibiza und in München. Tamo spielt Ben Weiler, eine Nebenrolle, und war zu dieser Zeit zehn oder elf Jahre alt. Michael Brandner, im Film der Autor Legert, ist auch in „Der Erlkönig“ zu sehen, dort als Girwidz.
Auftritt 2022: „Der Erlkönig“ bei „Hubert ohne Staller“
„Der Erlkönig“ ist die vierte Folge der zehnten Staffel und die 152. der Serie. Sie lief am 2. Februar 2022 erstmals im Ersten, Regie führte Carsten Fiebeler, gedreht wurde in Wolfratshausen. Bis zum Ausstieg von Helmfried von Lüttichau als Johannes Staller im Jahr 2018 hieß die Serie „Hubert und Staller“, seither „Hubert ohne Staller“.
In der Handlung rast ein Elektro-Prototyp, ein sogenannter Erlkönig, durch die Radarkontrolle von Hubert (Christian Tramitz) und Girwidz. Am Steuer sitzt eine tote Testfahrerin, das Fahrzeug war selbstständig unterwegs.
Unfreiwillig unterstützt wird das Duo vom 14-jährigen Tom Burgmüller, der als Schülerpraktikant für die Schülerzeitung über die Polizeiarbeit schreibt. Tamo spielt diese Rolle. Tom ist der Neffe des Polizeipräsidenten, und Revierchefin Sabine Kaiser bekommt ein Problem, als er seinen Artikel vorzeigt, wie fernsehserien.de die Folge beschreibt. Die Wikipedia nennt die Figur einen Schülerreporter, der entscheidend zur Aufklärung des Falls beiträgt.
Synchronrollen: Stimme für drei Figuren
Als Synchronsprecher verzeichnet ihn die Deutsche Synchronkartei in drei Produktionen:
- „Les Misérables“ (BBC): Petit-Gervais in Folge 1, im Original von Henry Lawfull gespielt. Die deutsche Fassung entstand bei Bavaria Synchron in München.
- „Violet Evergarden: Der Film“: der junge Gilbert, in der zweiten deutschen Fassung für Netflix.
- „Das Leben und ich“: der junge Shawn Hunter in Rückblenden (Staffel 7, Folge 22), im Original von Rider Strong gespielt, in der Fassung für Disney+.
Die Synchronkartei weist selbst darauf hin, dass ihre Besetzungsangaben keine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit bieten. Für „Les Misérables“ nennt auch die Wikipedia ihn als Sprecher von Petit-Gervais, für die beiden anderen Titel ist bisher nur der Eintrag der Synchronkartei auffindbar.
Was Christian Tramitz über seinen Sohn sagt
Im selben Gespräch mit Hallo München äußerte sich der Vater über das Textlernen seines Sohnes:
„Der ist, wie ich, nicht der Fleißigste, was das Texte Lernen anbelangt. Und als Vater denkt man dann: Jetzt lern doch mal, ich höre dich ab.“
Das Portal Joyn zitiert ihn aus demselben Interview mit den Worten: „Ich muss sagen, ich war wahnsinnig stolz auf ihn, denn er hat es sehr souverän gemacht.“
Fragen und Antworten
Wie alt ist Tamo Tramitz?
Er ist Jahrgang 2005 und 2026 damit 20 oder 21 Jahre alt. Den genauen Geburtstag hat er nicht veröffentlicht.
In welchen Filmen und Serien war der Schauspieler zu sehen?
Belegt sind der Spielfilm „Von oben nach unten“ (2016) und die Folge „Der Erlkönig“ aus „Hubert ohne Staller“ (2022). Als Synchronsprecher verzeichnet ihn die Synchronkartei in drei weiteren Produktionen.
Schreibt sich der Vorname Tamo oder Tammo?
Wikipedia, IMDb, Crew United und Hallo München schreiben „Tamo“. Joyn verwendet in einem Beitrag „Tammo“.
Was nicht belegt ist
Nach „Der Erlkönig“ ist keine weitere Arbeit vor der Kamera belegt. Zu einer Schauspielausbildung und zu eigenen Social-Media-Profilen fanden sich in verlässlichen Quellen keine Angaben, auch ein Interview mit Tamo selbst ist nicht auffindbar. Auf einigen Blogseiten ist von einer Rolle in „Harry Potter“ die Rede. Die Seiten räumen im selben Text ein, dass es dafür keine Bestätigung gibt, und in den Einträgen von Wikipedia, IMDb und Synchronkartei taucht kein solcher Titel auf.
Joyn fragt in einem 2026 aktualisierten Beitrag, ob der Sohn wie sein Vater Schauspieler wird, und nennt als bisherige Station die Folge von 2022. Eine Antwort darauf gibt der Beitrag nicht.

